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Warum Liquiditätsplanung für SaaS
Die Liquiditätsplanung ist für SaaS-Unternehmen (Software-as-a-Service) aus den folgenden Gründen wichtig:
Reason | Description |
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Abonnementbasiertes Umsatzmodell | SaaS-Unternehmen haben in der Regel ein abonnementbasiertes Umsatzmodell, das im Laufe der Zeit wiederkehrende Einnahmen generiert. Die Liquiditätsplanung hilft SaaS-Unternehmen dabei, ihren Cashflow besser zu verstehen und zu steuern, um sicherzustellen, dass sie über genügend Barmittel verfügen, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. |
Lange Verkaufszyklen | SaaS-Unternehmen haben oft lange Verkaufszyklen, was bedeutet, dass es Monate dauern kann, bis aus Interessenten zahlende Kunden werden. Die Liquiditätsplanung hilft SaaS-Unternehmen bei der Bewältigung dieser Cashflow-Lücke und stellt sicher, dass sie über genügend Barmittel verfügen, um die Ausgaben zu decken, bis neue Kunden zu zahlen beginnen. |
Wachsender Markt | Der SaaS-Markt wächst schnell, und der Wettbewerb ist intensiv. Die Liquiditätsplanung hilft SaaS-Unternehmen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, indem sie ihnen die finanzielle Transparenz verschafft, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Ressourcen effektiv zuzuweisen. |
Kapitalintensives Geschäft | Die Entwicklung und Pflege eines SaaS-Produkts erfordert erhebliche Kapitalinvestitionen. Die Liquiditätsplanung hilft SaaS-Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Kapitalausgaben und stellt sicher, dass sie über die notwendigen Ressourcen verfügen, um ihre Produkte weiter zu entwickeln und zu verbessern. |
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Liquiditätsplanung für SaaS-Unternehmen wichtig ist, da sie ihnen hilft, ihren Cashflow zu verwalten, der Konkurrenz voraus zu sein und sicherzustellen, dass sie über die für Wachstum und Erfolg erforderlichen Ressourcen verfügen.
👉🏻 Tipp: Am besten nutzt man dafür eine Liquiditätsplanung Software - die Vorteile einer Liquiditätsplanungssoftware haben wir hier zusammen gefasst.
Liquiditätsplanung für SaaS Firmen – wie geht das?
Datenquelle(n) definieren
Um alle vergangenen Einnahmen und Ausgaben zu analysieren und in der Liquiditätsplanung zu berücksichtigen, benötigst Du alle vergangenen Transaktionen.
Diese werden dann in geeigneter Weise nach verschiedenen Parametern qualifiziert:
- Einnahmen / Ausgaben
- Kategorisierung: Marketing oder Zulieferer
- Variable oder Fixe Kosten
Einnahmen modellieren
Um die Liquidität zu planen, modelliert Du Deine Einnahmen in die Zukunft.
Mit finban, z.B., kannst DU ganz einfach smarte Sequenzen anlegen. Her definierst Du ein Deine SaaS-Parameter, wie ARPA oder Churn-Rate, und erstellst mit einem Klick eine 12- oder 24-monatige Prognose.
Ausgaben modellieren
Deine Ausgaben kannst Du auf verschiedene Weisen modellieren.
- Du kannst kopiertes vergangene Transaktionen
- Du wiederholst vergangenen Transaktionen (Einfache Sequenzen)
- Du nutzt Annäherungen mit erweiterten Sequenzen. Zum Beispiel: Die Marketing-Ausgaben betragen 1% vom Umsatz der letzten 3 Monate
Dazu mehr in unserem Artikel: Ausgaben modellieren