Beispiel Liquiditaetsplan

Marcus Smolarek

Marcus Smolarek

Gründer von finban

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Liquiditätsplanung / Beispiel Liquiditätsplan

Beispiel Liquiditätsplan: So funktioniert die Liquiditätsplanung in der Praxis

Ein Liquiditätsplan ist kein theoretisches Konstrukt, sondern ein zentrales Werkzeug im Unternehmensalltag. Besonders für Gründer:innen, Agenturen oder KMU ist er entscheidend, um jederzeit zahlungsfähig zu bleiben und Engpässe frühzeitig zu erkennen.

In diesem Artikel zeigen wir dir anhand eines konkreten Beispiels, wie ein einfacher Liquiditätsplan aussehen kann – mit Erläuterung der einzelnen Positionen und Tipps für deine eigene Planung.


Was ist ein Liquiditätsplan?

Ein Liquiditätsplan ist eine Vorschau auf die zu erwartenden Einzahlungen und Auszahlungen deines Unternehmens – typischerweise auf Monatsbasis. Er zeigt dir den Cashflow und den verfügbaren Kassenbestand, damit du weißt, ob deine Mittel für die kommenden Wochen und Monate ausreichen.


Beispiel: Liquiditätsplan für eine Agentur (6 Monate)

Unten findest du ein vereinfachtes Beispiel für eine kreative Agentur, die regelmäßig Projekte für Kund:innen umsetzt und laufende Fixkosten trägt.

Monat

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Anfangsbestand (€)

10.000

9.000

5.500

7.000

5.000

8.000

Einzahlungen

Kundenzahlungen

8.000

4.000

10.000

7.000

6.000

9.000

Fördermittel (einmalig)

0

0

5.000

0

0

0

Summe Einzahlungen

8.000

4.000

15.000

7.000

6.000

9.000

Auszahlungen

Miete & Fixkosten

2.000

2.000

2.000

2.000

2.000

2.000

Löhne & Honorare

5.000

5.000

5.000

5.000

5.000

5.000

Software & Tools

500

500

500

500

500

500

Sonstiges (z. B. Reisen)

1.500

0

0

1.000

1.500

1.000

Summe Auszahlungen

9.000

7.500

7.500

8.500

9.000

8.500

Monatlicher Saldo

-1.000

-3.500

+7.500

-1.500

-3.000

+500

Endbestand (€)

9.000

5.500

13.000

11.500

8.500

9.000


Was lernen wir aus diesem Beispiel?

  • Schwankende Einnahmen sind normal, besonders bei projektbasierten Geschäftsmodellen. Ein einmaliger Förderzuschuss kann große Wirkung entfalten.
  • Trotz positiver Monate (z. B. März, Juni) bleibt die Planung wichtig, um schwächere Monate abzufedern.
  • Wer seine Fixkosten kennt und variable Kosten gut einschätzt, kann mit einem simplen Liquiditätsplan Engpässe vermeiden.
  • Liquiditätsplanung ist kein Einmal-Thema, sondern ein kontinuierlicher Prozess – idealerweise unterstützt durch ein Tool wie finban.

Tipp: Liquiditätsplanung automatisieren mit finban

finban erstellt auf Basis deiner tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben automatisch Vorschläge für deine Liquiditätsplanung. Du kannst verschiedene Szenarien durchspielen, deine Zahlungsziele überwachen und bekommst Warnungen bei drohenden Engpässen.

Mehr erfahren: www.finban.io


Vorlage gesucht?

Am besten gleich mit finban einen Liquiditätsplan erstellen. Das geht schneller, du machst keine Fehler und hast Echtzeitdaten, und Exportmöglichkeiten gibt es auch.